Safety Cap – Neues Revier für „Problemtiere“
Eines der zentralen Naturschutz-Probleme in Botswana stellt der Farmer-Raubtier-Konflikt dar, der überall dort aufkommt, wo Nutz – und Wildtiere eng nebeneinander leben. Viele kommerzielle Nutzfarmen mit zahlreichen Rinderherden grenzen direkt an die ausgeschriebenen Nationalparks und Wildreservate. Die innerhalb der Schutzgebiete lebenden Raubtiere kennen diese menschengemachten Grenzen nicht und geraten bei ihrer Suche nach leichter Beute immer wieder auf Farmland. Die meisten Farmer tolerieren den Verlust ihres Viehs durch wildlebende Raubtiere nicht und wissen sich oft nur durch Tötung des Räubers zu helfen. Der Schutz dieser sogenannten „Problemtiere“ kann nur durch einen Orts- bzw. Revierwechsel des Raubtieres gewährleistet werden.
Re-Pro-Dog – Wildhund-Aufzucht für den Arterhalt
Das Re-Pro-Dog-Projekt versucht, die natürlichen Bestände in den letzten Rückzugsgebieten Botswanas durch die eigene Aufzucht von Jungtieren in sicherer Umgebung eines geeigneten Geheges zu unterstützen. Jährlich werden erfolgreich die Nachkommen des Rudels in eigene Reviere ausgewildert und tragen so zum Arterhalt bei.
Afrikanisches Wildhund Projekt - Schutz der letzten Rudel
Der sogenannte „Raubtier-Mensch-Konflikt“ bedeutet nicht nur für Löwen und Geparden, sondern auch für die letzten Rudel afrikanischer Wildhunde eine große Gefahr. Ein vielversprechendes Unternehmen startete im Sommer 2010, als das CKGR-Research-Team in Zusammenarbeit mit dem botswanischen Amt für Wildtiere und Nationalparks (DWNP), durch die Kooperation mit einigen Farmern, wildernde Raubtiere vom Farmland in den Nationalpark überführte. Die anschließende Auswilderungen der Wildhund-Familien soll langfristig für ein Überleben der letzten afrikanischen Wildhunde im Kalahari-Gebiet sorgen, möglichst viele Tiere vor dem Abschuss und die Art vor dem Aussterben bewahren.
Bana Ba Ditlou – Kinderhilfsprojekt „Kinder der Elefanten“
Die Stadt Kasane im Norden des Landes, ist eine Stadt, wie viele andere in Botswana. Viel zu viele Menschen sind geprägt von großer Armut, von unheilbaren Krankheiten wie AIDS und der trügerischen Flucht in den Alkoholismus. Die Kinder sind in solchen Strukturen jene, die am meisten leiden. Verwahrlost, hungernd und unbeachtet werden sie ihrem eigenen Schicksal überlassen - die Straße wird ihr zu Hause, die Gewalt ihr falscher Freund. Gemeinsam mit einer dort ansässigen, kirchlichen Hilfs-Organisation (Verlinkung mit: http://banabaditlou.homestead.com/ovc.html) nehmen wir uns dieser Schicksale an und haben im Jahr 2009 das Kinderschutzzentrum „Bana Ba Ditlou“ gegründet. Dort finden viele Kinder nicht nur leibliche Verpflegung in der dort geführten Küche, sondern auch Zuneigung, Freude durch Spiel und Spaß, psycho-soziale Hilfe - und eine neue Perspektive!



Projekte