Afrikanische Raubtiere sind leider sehr gefährdet. Der Bestand verschiedener Spezies ist drastisch zurückgegangen und der Lebensraum enorm eingeschränkt worden. Manche von ihnen werden in Schutzgebieten in Obhut genommen, die wie Inseln in einem Meer von Menschlichkeit wirken. Die seit jeher natürliche Koexistenz zwischen Mensch und Raubtier in Afrika zerbricht immer mehr und immer schneller. Grund dafür ist die Überlegenheit des Menschen durch Feuerwaffen und Technik, und der immer wiederkehrende Konflikt zwischen Mensch und Tier, in denen es um Territorien und Lebensraum geht.
Unser Planet befindet sich vor seinem „sechsten Untergang“. Der Mensch verursacht durch sein Wirken den drastischen Rückgang, ja sogar die Auslöschung von Arten, die Teil eines vielfältigen Ökosystems sind. Wenn es um unberührte Natur, Artenvielfalt und Umweltzerstörung geht, hat Afrika, mit seinem starken Bevölkerungswachstum und seiner immer wieder wechselnden, kontroversen Politik, am meisten zu verlieren. Die intellektuelle und moralische Verantwortung hierfür müssen nicht nur die Völker Afrikas tragen, sondern wir alle.
Der Mensch hat in wenigen Jahrhunderten die Erde so sehr verändert, dass tausende vonTieren und Pflanzen sich an die neuen Umstände nicht anpassen konnten, und deshalb ausstarben.
Die Kalahari-Raubtierschutz Stiftung hilft Raubtieren in der Wildnis der Schutzgebiete wie Kalahari und Okavango zu überleben und versucht gleichzeitig die Artenvielfalt zu erhalten. Durch den sehr hohen Anteil an botswanischen Mitarbeitern in unseren Projekten und Forschungsarbeiten können wir die Menschen vor Ort besser in den Naturschutz integrieren und sichern so die Nachhaltigkeit der Projekte.



